Tomas Abdichtungstechnik

Horizontalsperre

Horizontalsperren schützen Ihr Gebäude zuverlässig vor aufsteigender Feuchtigkeit und erhalten die Bausubstanz langfristig intakt.

Horizontalsperre - Schutz vor aufsteigender Feuchtigkeit

Eine Horizontalsperre ist eine Abdichtungseinrichtung, die verhindert, dass Feuchtigkeit aus dem Erdreich durch Kapillarwirkung in das Mauerwerk eines Gebäudes aufsteigt. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der Bauwerksabdichtung und schützt vor Schäden wie Schimmelbildung, abblätterndem Putz und Salzausblühungen.

In Neubauten werden Horizontalsperren gemäß DIN-Normen standardmäßig eingebaut, während sie in älteren Gebäuden oft fehlen oder beschädigt sind. In solchen Fällen ist eine nachträgliche Installation erforderlich, um die Bausubstanz zu erhalten und gesundheitliche Risiken zu vermeiden.

Horizontalsperre: Worauf es ankommt

So funktioniert eine Horizontalsperre

Eine Horizontalsperre ist eine bauliche Maßnahme, die das Aufsteigen von Bodenfeuchtigkeit im Mauerwerk verhindert. Sie unterbricht den kapillaren Wassertransport, der sonst Feuchtigkeit bis in die oberen Wandbereiche transportieren würde. Dies schützt vor Schäden wie Schimmelbildung, Salzausblühungen und Abblättern von Putz.

Vorteile der Horizontalsperre

Eine Horizontalsperre schützt Ihr Gebäude zuverlässig vor aufsteigender Feuchtigkeit und erhält die Bausubstanz langfristig intakt durch:

FAQ zur Horizontalsperre

Eine Horizontalsperre ist eine waagerechte Abdichtung im Mauerwerk, die verhindert, dass Feuchtigkeit aus dem Erdreich durch Kapillarwirkung in die Wände aufsteigt.
Sie schützt das Gebäude vor Feuchteschäden wie Schimmelbildung und abblätterndem Putz.
In älteren Gebäuden wurde häufig keine Horizontalsperre eingebaut oder die vorhandene ist im Laufe der Zeit beschädigt worden.
Dadurch kann Feuchtigkeit ungehindert in das Mauerwerk aufsteigen, was zu verschiedenen Schäden führt.

Bei Bestandsgebäuden kommen üblicherweise chemische Injektionsverfahren zum Einsatz, bei denen hydrophobe Substanzen ins Mauerwerk eingebracht werden, oder mechanische Methoden wie das Mauersägeverfahren, bei dem Edelstahl- oder Kunststoffplatten in einen eingefrästen Spalt eingebracht werden.

Die Kosten variieren je nach Verfahren und Umfang der Arbeiten.
Im Durchschnitt liegen die Preise zwischen 70 und 350 Euro pro Quadratmeter.
Mechanische Verfahren wie das Mauersägeverfahren sind in der Regel teurer als chemische Injektionsverfahren.
Bei fachgerechter Ausführung ist eine Horizontalsperre dauerhaft wirksam.
Allerdings können äußere Einflüsse wie Risse im Mauerwerk oder unsachgemäße Bohrungen die Wirksamkeit beeinträchtigen.
Chemische Horizontalsperren werden durch Injektion von speziellen Mitteln in das Mauerwerk eingebracht, die das Aufsteigen von Feuchtigkeit verhindern.
Mechanische Horizontalsperren bestehen aus Materialien wie Edelstahlplatten oder Bitumenbahnen, die in das Mauerwerk eingebaut werden.
Die Wahl des Verfahrens hängt von der Art des Mauerwerks, dem Feuchtigkeitsgrad und den baulichen Gegebenheiten ab.