Tomas Abdichtungstechnik
Horizontalsperre
Horizontalsperren schützen Ihr Gebäude zuverlässig vor aufsteigender Feuchtigkeit und erhalten die Bausubstanz langfristig intakt.
Horizontalsperre - Schutz vor aufsteigender Feuchtigkeit
Eine Horizontalsperre ist eine Abdichtungseinrichtung, die verhindert, dass Feuchtigkeit aus dem Erdreich durch Kapillarwirkung in das Mauerwerk eines Gebäudes aufsteigt. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der Bauwerksabdichtung und schützt vor Schäden wie Schimmelbildung, abblätterndem Putz und Salzausblühungen.
In Neubauten werden Horizontalsperren gemäß DIN-Normen standardmäßig eingebaut, während sie in älteren Gebäuden oft fehlen oder beschädigt sind. In solchen Fällen ist eine nachträgliche Installation erforderlich, um die Bausubstanz zu erhalten und gesundheitliche Risiken zu vermeiden.
In Neubauten werden Horizontalsperren gemäß DIN-Normen standardmäßig eingebaut, während sie in älteren Gebäuden oft fehlen oder beschädigt sind. In solchen Fällen ist eine nachträgliche Installation erforderlich, um die Bausubstanz zu erhalten und gesundheitliche Risiken zu vermeiden.
Horizontalsperre: Worauf es ankommt
- Auswahl des geeigneten Verfahrens: Je nach Mauerwerk und Feuchtigkeit werden verschiedene Verfahren eingesetzt. Mechanische Methoden bieten dauerhaften Schutz, chemische Injektionen sind schonender.
- Fachgerechte Ausführung: Mechanische Sperren müssen lückenlos eingebaut werden, chemische Injektionen erfordern präzise Bohrungen und passendes Material für das Mauerwerk.
- Vortrocknung bei hoch durchfeuchtetem Mauerwerk: Vor der Injektion wird eine Vortrocknung durch gezieltes Erhitzen durchgeführt, um Feuchtigkeit zu entfernen und die Aufnahme des Injektionsmittels zu verbessern.
- Überprüfung der Wirksamkeit: Nach der Installation wird die Wirksamkeit der Horizontalsperre durch Feuchtemessungen oder Sichtkontrollen geprüft.
So funktioniert eine Horizontalsperre
Eine Horizontalsperre ist eine bauliche Maßnahme, die das Aufsteigen von Bodenfeuchtigkeit im Mauerwerk verhindert. Sie unterbricht den kapillaren Wassertransport, der sonst Feuchtigkeit bis in die oberen Wandbereiche transportieren würde. Dies schützt vor Schäden wie Schimmelbildung, Salzausblühungen und Abblättern von Putz.
Vorteile der Horizontalsperre
Eine Horizontalsperre schützt Ihr Gebäude zuverlässig vor aufsteigender Feuchtigkeit und erhält die Bausubstanz langfristig intakt durch:
- Schutz vor Feuchtigkeitsschäden: Verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit in das Mauerwerk, wodurch Schäden wie Schimmelbildung, Salzausblühungen und Abblättern von Putz vermieden werden.
- Erhalt der Bausubstanz: Schützt die Struktur des Gebäudes vor den schädlichen Auswirkungen von Feuchtigkeit, die zu Materialverfall und Stabilitätsverlust führen können.
- Verbesserung des Raumklimas: Trockene Wände tragen zu einem gesünderen und angenehmeren Wohnumfeld bei, indem sie die Bildung von Schimmel und unangenehmen Gerüchen verhindern.
- Werterhalt der Immobilie: Eine funktionierende Horizontalsperre trägt zur Werterhaltung des Gebäudes bei, da sie langfristige Schäden und damit verbundene Sanierungskosten vermeidet.
FAQ zur Horizontalsperre
Was ist eine Horizontalsperre?
Eine Horizontalsperre ist eine waagerechte Abdichtung im Mauerwerk, die verhindert, dass Feuchtigkeit aus dem Erdreich durch Kapillarwirkung in die Wände aufsteigt.
Sie schützt das Gebäude vor Feuchteschäden wie Schimmelbildung und abblätterndem Putz.
Sie schützt das Gebäude vor Feuchteschäden wie Schimmelbildung und abblätterndem Putz.
Warum fehlt in Altbauten oft eine Horizontalsperre?
In älteren Gebäuden wurde häufig keine Horizontalsperre eingebaut oder die vorhandene ist im Laufe der Zeit beschädigt worden.
Dadurch kann Feuchtigkeit ungehindert in das Mauerwerk aufsteigen, was zu verschiedenen Schäden führt.
Dadurch kann Feuchtigkeit ungehindert in das Mauerwerk aufsteigen, was zu verschiedenen Schäden führt.
Wie kann eine Horizontalsperre nachträglich eingebaut werden?
Bei Bestandsgebäuden kommen üblicherweise chemische Injektionsverfahren zum Einsatz, bei denen hydrophobe Substanzen ins Mauerwerk eingebracht werden, oder mechanische Methoden wie das Mauersägeverfahren, bei dem Edelstahl- oder Kunststoffplatten in einen eingefrästen Spalt eingebracht werden.
Was kostet der nachträgliche Einbau einer Horizontalsperre?
Die Kosten variieren je nach Verfahren und Umfang der Arbeiten.
Im Durchschnitt liegen die Preise zwischen 70 und 350 Euro pro Quadratmeter.
Mechanische Verfahren wie das Mauersägeverfahren sind in der Regel teurer als chemische Injektionsverfahren.
Im Durchschnitt liegen die Preise zwischen 70 und 350 Euro pro Quadratmeter.
Mechanische Verfahren wie das Mauersägeverfahren sind in der Regel teurer als chemische Injektionsverfahren.
Wie lange hält eine Horizontalsperre?
Bei fachgerechter Ausführung ist eine Horizontalsperre dauerhaft wirksam.
Allerdings können äußere Einflüsse wie Risse im Mauerwerk oder unsachgemäße Bohrungen die Wirksamkeit beeinträchtigen.
Allerdings können äußere Einflüsse wie Risse im Mauerwerk oder unsachgemäße Bohrungen die Wirksamkeit beeinträchtigen.
Was ist der Unterschied zwischen chemischen und mechanischen Horizontalsperren?
Chemische Horizontalsperren werden durch Injektion von speziellen Mitteln in das Mauerwerk eingebracht, die das Aufsteigen von Feuchtigkeit verhindern.
Mechanische Horizontalsperren bestehen aus Materialien wie Edelstahlplatten oder Bitumenbahnen, die in das Mauerwerk eingebaut werden.
Die Wahl des Verfahrens hängt von der Art des Mauerwerks, dem Feuchtigkeitsgrad und den baulichen Gegebenheiten ab.
Mechanische Horizontalsperren bestehen aus Materialien wie Edelstahlplatten oder Bitumenbahnen, die in das Mauerwerk eingebaut werden.
Die Wahl des Verfahrens hängt von der Art des Mauerwerks, dem Feuchtigkeitsgrad und den baulichen Gegebenheiten ab.